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Pressestimmen: 

 

ART ESCORT wurde mit dem "Myself"-Liebling-Award 2011 ausgezeichnet. Hier finden Sie alles über den Award und ein Video von der Preisverleihung

 

Klicken Sie hier, um sich einige TV-Berichte über "Art Escort" anzuschauen:

 

ZDF aspekte, Tatort Kultur: Eine Galerien-Führung mit dem Maler und Bildenden Künstler Toni Wirthmüller

Deutsche Welle, euromaxx: Ein Kunst-Escort mit dem Schriftsteller und Journalisten Norbert Kron

ARD nachtmagazin: Ein Ausstellungsbesuch mit der Künstlerin und Autorin Anne Hahn

 

Weitere Pressestimmen:

 

ARD nachtmagazin mit Gabi Bauer, 16.6.09 

"Die Modeführung ist maßgeschneidert, die Litera-Tour führt mitten hinein ins Dichterleben, und die Kunsttour ist ebenso einzigartig - weil nämlich genau an den kulturinteressierten Berlinbesucher angepasst. Dazu muss der sich allerdings einen Escort-Service buchen, eine Begleitagentur. In diesem Fall animieren Künstler und sie bieten an, Touristen in ihren Kiez, in ihre Szene einzuführen ... spannend ...!"

 

Lufthansa Magazin, 6/09 

  

Brigitte, 22.4.09

"Sicher, Berlin ist als Hauptstadt der Kreativen bekannt. Nur: Wie bekommt man als Tourist etwas mit von all den Dichtern, Musikern und Lebenskünstlern, die dort wohnen? Über die Homepage der Begleitagentur Art Escort können Sie sie buchen und sich von ihnen durch die Stadt führen lassen."

 

Spiegel-online, 3.2.09

Berlin ist die Hochburg der freien Künstler. Elf dieser Insider gehören mittlerweile zu Art Escort. Die Künstler nehmen Besucher mit auf eine Entdeckungsreise in die unterschiedlichen Szenen der Stadt. Es sind Maler, Musiker, Modedesigner oder Schriftsteller - und je nach Vorliebe trifft der Kunde eine Auswahl für seinen Escort-Artist.

"Auf diesen individuellen Touren entsteht Nähe. Man ist schließlich für ein paar Stunden zu zweit oder zu dritt zusammen. Dieses Erlebnis beinhaltet die Erotik der Kreativität."

Das Kunstprojekt Art Escort sollte zunächst nur für drei Monate laufen. Mittlerweile existiert die Agentur seit einem halben Jahr: "Ein Ende ist nicht in Sicht." Zum Glück, denn wer es einmal ausprobiert hat, möchte mehr kennenlernen. Vom Leben dieser Künstler und ihrem persönlichen Zugang zur Geschichte Berlins.

(Bericht: Kerstin Walker)

 

Air Berlin Magazin, Februar/März 09

Originell: Kunstführungen mit echten Künstlern. Wer keine Lust auf Bustouren und Stadtführungen in großen Gruppen hat oder beim Galopp durch Museen schnell den Überblick verliert, der ist bei "Art Escort" richtig: Die Künstlerbegleitagentur vermietet Schriftsteller, Maler, Musiker und Filmemacher für ein ganz persönliches Hauptstadt-Erlebnis - inklusive Szene-Partys.

Berlin verändert sich jeden Tag rasant. Wo heute noch Wiesen oder Ruinen sind, kann morgen eine Galerie, ein neuer Club oder die BND-Zentrale entstehen. Die Hauptstadt hat viele spannende Geschichten zu erzählen und "Art Escort" vermietet dazu die idealen Geschichtenerzähler. Ein Verwöhnerlebnis für den Geist.

(Bericht: Karla Bäumer)

 

arte, "Metropolis", 17.1.09

"'Ein Stück der Attraktion bei Art Escort liegt darin, dass man den Künstler persönlich kennenlernen kann. ...' Was man bei Art Escort nicht bekommt, ist Sex. Stattdessen wird der Eros der Kreativität feilgeboten. Je nach Vorliebe kann sich die Kundin von einem Maler, Musiker, Designer oder Schriftsteller durch die Berliner Künstlerszene führen lassen."

(Bericht: Julia Benkert)

 

Max.de, 28.12.08 

"Wer sich von diesem Berliner Begleitservice eine praktische Einführung in das Paarungsverhalten der Hauptstädter verspricht, wird enttäuscht werden: Art Escort bietet keine Sex-Abenteuer, dafür aber exklusive Einblicke in die Kulturszene der Metropole. Mit einem Insider an der Seite erschließt sich eine Stadt ganz anders. Insbesondere wenn es auf Entdeckungsreise in eine ganz bestimmte Kulturszene gehen soll. ..."

(Bericht: Stephanie Höll)

 

heute.de, 28.12.08 

Kunst-Escort: Kultur statt Sex - Eine Berliner Begleitagentur bietet Kunsterlebnisse

Hier ist richtig, wer sich die Ateliers junger Modedesigner zeigen oder sich in das literarische Berlin oder Dunkelrestaurants verführen lassen will. "Man kann Künstler als Begleiter mieten, aber statt käuflichem Sex gibt's die Erotik der Kreativität".

(Bericht: Dominik Rzepka)

 

Focus-online, 12.12.08

Kunst statt Sex

Kein anrüchiger Begleitservice für gewisse Stunden: Art-Escort bietet exklusive Einblicke in die Kulturszene von Berlin. 

Toni Wirthmüller ist Maler, bildender Künstler und ein echter Berlinkenner. Seitdem er in den 80er-Jahren zum Studieren von München nach Berlin kam, ist er geblieben – und ein charmanter Rest seines bayerischen Akzents ebenfalls. Ausgestellt hat er unter anderem in New York und Nowosibirsk, gelehrt an den Universitäten Berlin und Weimar. Vertreten wird Wirthmüller von zwei Galerien in Berlin und München.

Neben seiner eigentlichen Profession geht der Künstler seit kurzem noch einer anderen Tätigkeit nach. Er ist Escort-Artist, das heißt, er kann als Begleiter gemietet werden. Im Unterschied zu den Damen und Herren gewöhnlicher Escort-Services will Wirthmüller aber keine einsamen Herzen beglücken, sondern Kulturinteressierten die Berliner Kunstszene zeigen. Ein Traumnebenjob für den Maler: „Da ich sowieso gerne in Galerien gehe und aus Lust früher oft Führungen gemacht habe, ist das eine wunderbare Mischung. Man kann von Galerie zu Galerie laufen, verschiedene Stadtviertel durchqueren und dabei die Stadtentwicklung aufnehmen.“ Im Gespräch mit seinen Gästen entdeckt er an manchen Exponaten selbst immer wieder Neues.

Die Idee zu Art-Escort hatte ein Freund von Toni Wirthmüller, der Schriftsteller Norbert Kron. In seinem Roman „Der Begleiter“ arbeitet der Protagonist im Escort-Service als Callboy. Erotik ist bei den Escort-Artisten zum Glück nicht gefragt, wohl aber Nähe. Die entsteht durch den direkten Kontakt zwischen Begleiter und Gast. Meist führt ein Künstler nur zwei oder drei Gäste. „Die Idee war, die Kunst von der Leinwand zu holen und sich als Künstler zu zeigen“, erklärt Kron.

Drei Monate sollte das Kunstprojekt Art-Escort laufen. Doch ein Ende ist, sehr zur Freude des Ideengebers und Chefs, nicht in Sicht: „Dass dieses Projekt so einschlägt, habe ich nicht gedacht.“ Die Agentur, die erst seit August 2008 besteht, ist so erfolgreich, dass sich Kron entschlossen hat weiterzumachen, und zwar unbefristet. Inzwischen können die Gäste bereits aus acht Künstlern auswählen. Die Preise bestimmen die Künstler selbst: „Das sind gute Leute, die das nicht für einen Mini-Lohn machen sollen“, erklärt Kron. Art-Escort sei schließlich nicht „McKunst“ und die Kulturszene in Berlin „ein hartes Pflaster“.

Von harten Pflastern ist im Galeriehaus Lindenstraße 34/35 nichts zu spüren. Oder lässt sich die Situation der Galerien an den wenigen Besuchern ablesen? Eine Frage, die Wirthmüller sicher beantwortet hätte, wäre sie gestellt worden.  „Hier im Viertel rund um den Checkpoint Charlie“, erzählt Wirthmüller, „begegnen sich Normalität und Kunstwelt.“ Wirthmüller führt seine Gäste mit viel Detailwissen durch die verschiedenen Ausstellungen mit ihren Bildern, Installationen, Skulpturen und Kollagen. Der Dialog ist ihm wichtig. Die Besucher sollen sich einbringen, trockene Museumsführungen gibt es schließlich oft genug.

(Bericht: Janusz Biene)

 

Der Tagesspiegel, 21.11.08

Der Schriftsteller Frank Willmann ist Stadtführer bei 'Art Escort' und verspricht eine Kiez-Führung der besonderen Art: Prenzlauer Berg - Off-Kultur. Seit 1990 lebt er in Berlin und hat jede Menge Anekdoten zu erzählen über Szenekneipen und Kiezleben.

(...) „Was du heute an schönen Fassaden und schicken Geschäften siehst, hat nichts mit dem zu tun, wie es kurz nach der Wende aussah.“ Nur wenige Bäume hätten auf dem Kollwitzplatz gestanden. An vielen der nun sanierten Häuser verhinderten Haltevorrichtungen, dass marodes Mauerwerk auf den Gehweg fiel. Und im Winter stank es nach Kohlenmonoxid, denn 90 Prozent der Wohnungen wurden mit Kohle beheizt. (...) schnell merkt man, dass Willmann ein Kiez-Insider mit großem Anekdotenvorrat ist. Beim Weg durch die Knaack- und Rykestraße erzählt er vom allgegenwärtigen Kohlenwagen, der in der Szene gängigen Manipulation der Stromzähler und am Wasserturm von der „Kommandantur“: Die frühere Szenekneipe war ein Treffpunkt für Künstler genauso wie für Kleinkriminelle. Hier, so Willmann, konnte man über Jahre anschreiben lassen, bekam das Kokain, auf das alle so scharf waren und plante an den Stehtischen die nächste Revolution.

(...) Heute führt der Spaziergang mit Frank Willmann aber ohne Kneipenstopp direkt auf den Kollwitzplatz zurück. Und es bleibt das Gefühl, als hätte der Szenekenner noch viel mehr zu erzählen.

(Bericht: Eva Kalwa)

 

Süddeutsche Zeitung, 13.11.08

SZ: Wie kommt Ihr Angebot an?

Norbert Kron: "Gut... Unsere Gäste haben die Künstler-Begleitung oft von Berliner Freunden oder Verwandten geschenkt bekommen. Wellnessgutscheine und Tandem-Fallschirmsprünge hatten sie schon genug..."

Dass sich Künstler nicht zu schade sind, als Stadtführer zu arbeiten - ist das nur in Berlin möglich?

"Das Angebot lebt sehr von der Gegenwart. Was tut sich hier und jetzt in der Stadt? Das ist die zentrale Frage, beantwortet von einem, der an dem Prozess beteiligt ist. Da ist Berlin natürlich die ideale Stadt dafür..."

Ist ein Künstler immer ein guter Reiseführer?

"Bei der Auswahl mussten wir darauf achten, dass die Künstler nicht dem Klischee des Egomanen entsprechen. Das müssen schon Leute sein, die auch auf den anderen eingehen und gut erzählen können. Das ist bei allen der Fall: Sei es Frank Willmann, der z.B. eine außergewöhnliche Prenzlauer Berg-Tour anbietet, sei es André Bergelt, der durch die Club-Szene begleitet, oder Britta Ganseblohm, die durchs literarische Berlin führt."

Ist man als Künstler dann auch ein bisschen das Sight-Seeing-Objekt?

"Ja, das ist Teil des Angebots. Die Leute wollen wissen, wie ist man Schriftsteller geworden, wie arbeitet man als Maler, etc. Die meisten meiner Gäste hatten mein neues Buch, aus dem die Idee ja entstanden ist, noch nicht gelesen. Aber nach der Begleitung sind sie dann darauf neugierig."

(Interview: Hans Gasser)

 

"corso", Deutschlandfunk, 4.11.08

"Ein Stelldichein der besonderen Art... Autorin und Art Escort Kulturverführerin Anne Hahn hat sich mit ihrem Gast Doreen verabredet. Anne Hahn: "Ich biete mehrere Führungen an überlasse es demjenigen, der mich bucht, wie sich das ganze gestaltet... Ich lasse nicht alles mit mir machen, das ist klar, aber wenn wir uns verstehen, können wir intensive Stunden miteinander verleben." Besucherin und Begleiterin machen sich auf ihren gemeinsamen Weg – vom Leben in die Literatur und zurück. Das ist das Prinzip von Art Escort, sagt deren Begründer Norbert Kron – die außergewöhnliche Begegnung: "Was könnte erotischer sein als eine kreative Begegnung mit einem Künstler... als jemanden, der wirklich in der Kulturszene zu Hause ist, kennenzulernen und sich individuell durch die Stadt führen zu lassen?" Neben Autoren wie Anne Hahn arbeitet der Filmregisseur Andre Bergelt, der sich auch in der Berliner Clubszene hervorragend auskennt, für Art Escort. Oder der Maler Toni Wirthmüller, der die Berlin-Besucher durch angesagte Galerien und sein Atelier in Kreuzberg begleitet. Dabei verführt er - wie alle seine Kollegen - zu rein kulturellem Genuß und erzählt von seinem Dasein als Künstler in dieser Stadt. Anne Hahn und ihr Gast haben ihre gemeinsame Stunde miteinander vebracht und sie angefüllt mit vielen Eindrücken, Gedanken und geflügelten Worten über das Leben – in Berlin... Diese Stadt hat viele persönliche Geschichten zu erzählen. Und „Art Escort“ hat die Menschen dazu." (Beitrag: Ina Beyer)

 

taz, 3.11.08

"Wohl kaum einer kennt sich in der Ostberliner Fußballszene besser aus als Frank Willmann, aktuell wie historisch. Seit drei Monaten nun ist der 45-Jährige gebürtige Weimarer und Carl-Zeiss-Jena-Fan Mitarbeiter der Künstlerbegleitagentur "Art Escort" des Schriftstellers Norbert Kron. Die bietet für Touristen wie interessierte Berliner gleichermaßen thematische Stadterkundigungen an. Über Literatur zum Beispiel, über die Kunst- oder Clubbingszene - oder eben über Fußball... Frank Willmann, der die DDR im Jahr 1984 in Richtung Westberlin verließ, besitzt ein nahezu unerschöpfliches Wissen über sämtliche Facetten des Ostberliner Fußballs. Deshalb stören ihn die neugierigen Zwischenfragen seiner Gäste überhaupt nicht. Im Gegenteil. "Das ist ausdrücklich erwünscht. Es soll dialogisch zugehen", so der Autor... nach über drei Stunden geballter Ostfußball-Information ist Zeit für eine Pause mit Stadionwurst und einem großen Becher Bier." (Torsten Haselbauer)

 

Financial Times Deutschland, 24.10.08

"Wer nicht ahnungslos auf Ausstellungen herumstehen will, findet Hilfe bei einem speziellen Escort-Service: Hier kann man Künstler als Begleiter mieten. Spätestens wenn man in der Schule das erste Mal für ein Gemälde ein "ausreichend" kassiert, stirbt der Künstler in einem... In Berlin gibt es für solche schwierigen Fälle den Kunstbegleitservice Art Escort. Für die Agentur arbeiten Künstler und Experten, die man sich für Galerie- und Vernissagebesuche mieten kann... Die Agentur stellt mir zu diesem Zweck den Künstler Toni Wirthmüller zur Seite, der selbst schon in  New York, San Francisco und Lissabon ausgestellt hat. Sogar an der Berliner Hochschule der Künste und an der Facultad de Bellas Artes in Madrid hat Wirthmüller schon gelehrt." (Fabian Heuser)

 

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 5.10.2008

"Es passt, weil die Hauptstadt dieses Image durch die Welt trägt, die Stadt der Kreativen zu sein und die der Insider. Alles ist im Wandel, wo eben noch Leere war, kann am nächsten Tage ein spannender Ort, eine Ausstellung, ein Underground Club sein, wer kennt sich da noch aus? - Was also läge näher, als sich die Stadt jenseits der Touristenpfade von den Malern, Schriftstellern, Filmemachern zeigen zu lassen, von der Berliner Boheme, von denen, die mittendrin stecken. In Berlin gibt es viele von ihnen, gebildet, interessiert... Und manch ein Escort-Artist macht die Führung gleich selbst zum Kunstwerk, so wie Norbert Kron: Er verspricht eine individuelle Polaroid-Stroy mit einem persönlichen literarischen Text, den eigenen Berlin-Moment zum Mit-nach-Hause-Nehmen... Auch die Begleitung durch den Schriftsteller: Ein Moment, eine spannende, sehr persönliche Begegnung mit einem Menschen und mit Orten." (Karen Bofinger)

 

"euromaxx", Deutsche Welle Fernsehen, 2.10.2008

"Eine Begleitagentur in Berlin bietet Stadtunkundigen individuelle Kunstführungen. Der Schriftsteller Norbert Kron hatte die Idee: Professionelle Hilfe für all diejenigen, die es schwierig finden bei 175 Museen und Sammlungen sowie rund 400 Galerien in Berlin den Überblick zu behalten."

Art-Escort-Kundin Jutta Bennecke (im Beitrag der Deutschen Welle von Norbert Kron begleitet): "Kunst-Escort war für mich ein individuelles Kunst- und Kulturerlebnis. ... Kunst angenehm verspüren mit allen Sinnen, auf meine Wünsche feinfühlig und zugleich mit einem Hauch von Abenteuer abgestimmt. Ein Verwöhnerlebnis des Geistes, der ganz besonderen Art. ... Kunst-Escort muß man erleben."

(Bericht: Jan Lüthje)

 

BZ, 16.9.2008:

(Bericht: Daniela Saleth)

 

"zibb", RBB-Fernsehen, 15.9.2008:

"Persönliche Erklärungen, Hintergrundgeschichten - der Reiz einer Privatführung. Unterwegs in Mitte lernt die Berlin-Touristin neue Kunstadressen kennen. Auf der Fahrt ins Atelier in Kreuzberg erweist sich der Maler als charmanter Plauderer. Toni Wirthmüller ist ein kenntnisreicher Stadtführer und Lokalpatriot. Ulla Spielmann, Art Escort-Kundin: 'Museen und Galerien hab ich in Berlin schon mehrfach besucht, aber noch nie hatte ich die Möglichkeit, mit jemandem zu sprechen, der selber Kunst produziert.'" (Bericht: Ralf Lange)

 

RBB Kulturradio, 27.8.2008:

"Ein ganz besonderer Begleitservice: Art Escort. Hier lassen sich kunst- und kulturinteressierte Berlinbesucher von Künstlern und Kulturschaffenden durch die Stadt begleiten." (Jutta Neumann)

 

RBB Radio Eins, 26.8.2008:

"Das Buch hat Folgen... einen tatsächlichen Escort-Service: 'Art Escort'... sehr aufregend." (Marion Brasch)

 

Das Magazin, September 2008

»Leute mit sozialem Witz«

Künstler können ab sofort als Szeneführer für eine Agentur arbeiten. Gegründet hat sie der Schriftsteller Norbert Kron.

Manuela Thieme: Sie haben ein viel gelobtes Buch geschrieben, in dem ein freischaffender Autor mangels Aufträgen als Callboy arbeitet. Jetzt gründen Sie eine Begleitagentur, in der Künstler anbieten, mit interessierten Leuten gemeinsam loszuziehen. Warum glauben Sie, dass das funktioniert?

Norbert Kron: "Es gibt in Berlin sehr viele freie Künstler. Die Medien kreisen ja oft nur um die großen Stars, aber die allermeisten Künstler verdienen nicht das Geld, das sie eigentlich verdienen müssten. Sie sind hoch gebildet, haben Talent, kennen die Kulturszene der Stadt sehr gut. Es kommen ja gerade deshalb viele Touristen hierher, weil es eine so vitale Kunststadt ist. Die sind sicher dankbar, wenn sie interessante, kompetente Begleiter buchen können, die ihnen das aktuelle Geschehen hier von innen heraus zeigen."

Also eine Art besserer Stadtführer?

 

"Nein, keine klassische Sightseeingtour und auch nicht so formell. Ohne ein gewisses Maß an Privatheit wird es nicht gehen. Die Künstler werden ihre Sicht der Dinge beisteuern, darüber kann dann diskutiert werden. Und es können ja auch Berliner anrufen, die Lust haben, sich mal Ateliers oder die Galerieszene mit den Augen eines Insiders anzuschauen."

 

Welches Personal wird ins Rennen geschickt und wer trifft die Auswahl? Machen Sie vorher ein Casting, Sie haben ja auch einen Namen zu verlieren?

 

"Das Angebot soll so vielfältig wie möglich sein – vom Komponisten über den Schriftsteller oder Maler bis zum DJ oder Comedian. Als ich über die Idee das erste Mal laut nachgedacht habe, meldeten sich sofort einige, die mitmachen wollten. Natürlich schaue ich mir an, was sie selber machen, was sie zeigen wollen. Man kann keinen einsilbigen Geiger mit einer eleganten Dame in  die Oper schicken, es müssen schon Leute mit sozialem Witz sein."

Im Buch kommt im Verlaufe der Geschichte das Zusatzpaket Sex ins Spiel, das man ordern kann. Bei Ihnen auch?

"Statt Sex kann man bei uns Kreativität zusätzlich buchen. Also bei Bedarf die Kunst derjenigen erleben, mit denen man unterwegs ist. Ich will keine Kuppleragentur machen. Wenn sich freilich zwei so interessant und reizend finden, dann steh ich dem Weg des Menschlichen nicht im Weg."

 

Was soll's kosten?

 

"Jeder „Escort-Artist“ kann den Preis selbst verhandeln. Er muss selber bestimmen, was der Wert dessen ist, was er anbietet. Mir wäre wichtig, dass es keine utopischen Preise sind, damit es nicht nur ein Spaß für sehr reiche Leute wird. Bei einer ganz normalen Escort-Agentur zahlt man etwa 65 Euro für eine Stunde, davon bekommt der Begleiter selbst dann aber nur 18 Euro, den Rest steckt sich die Agentur ein. Ich könnte mir vorstellen, dass der Einstiegspreis etwas günstiger ist und der Künstler zudem auch deutlich mehr davon hat."

 

Es heißt, die Agentur soll es erstmal drei Monate geben. Warum die Begrenzung? Ist es am Ende nur ein PR-Gag?

 

"Nein. Für mich ist es ein kreatives Projekt, mit dem ich austesten will, ob so etwas in einer Stadt wie Berlin funktioniert, ob Künstler und ihre Gäste miteinander klarkommen. Es soll auch ein Signal sein, das auf die prekäre Situation der Kulturszene hinweist. Wenn es funktioniert und der Laden brummt, werde ich es trotzdem nicht hauptberuflich machen, ich bin Schriftsteller und möchte vor allem schreiben."

 

Und wie läuft die Buchung? Man schaut sich auf der Webseite die Kandidaten an und sucht sich einen aus wie auf der Speisekarte?

 

"Ganz genau. Jeder kann sich den Escort-Künstler wählen, der ihm am interessantesten erscheint."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ART ESCORT Kontakt:
0178-5245424 / Artescort@aol.com